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2. Fachexkursion

9. September 2019

Es war eine wunderbare Veranstaltung in einem herrlichen Ambiente“, lautete das Echo unisono bei der 2. Selbsthilfe-Fachexkursion. Organisiert durch den Dachverband NÖ Selbsthilfe (DV-NÖSH) folgten am 9. September rund 120 Vertreter-Innen von Selbsthilfegruppen und Ehrengäste der Einladung ins Schloss Thalheim im Zentrum von Niederösterreich, Marktgemeinde Kapelln.

Treffen mit Freunden

Hoch erfreut über das große Interesse zeigte sich auch Ronald Söllner, Vorstandsvorsitzender des DV-NÖSH, bei seinen Begrüßungsworten: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie heute so zahlreich zu uns gekommen sind. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit herzlichst für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit bedanken.“

Unter den Ehrengästen waren allen voran Mag.a Petra Zuser (Generaldirektor-Stv.in der NÖGKK), NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger, Dr. Andreas Schneider (NÖGUS, Leiter NÖ Psychiatrie-Koordinationsstelle) sowie Christian Kysela (NÖGKK, Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention) anwesend. „Die Selbsthilfe ist eine große Stütze im Gesundheitswesen. “, meinte Zuser in ihrem Statement.

Wichtig im Gesundheitssystem

Auch Eichtinger zeigte sich voll des Lobes: „Selbsthilfe ist mir persönlich ein großes Anliegen und die Selbsthilfegruppen sind wichtige Partner in unserem Gesundheitssystem. Sie verbinden Menschen in schwierigen Lebenssituationen, spenden Trost und machen Mut – ein großes Danke dafür. Die rund 380 Gruppen in Niederösterreich sind gut aufgestellt.“

Die Gesundheit bestimmt jeder für sich selbst. Laut WHO ist die Gesundheit ein Zustand des vollkommen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit“, betonte Mag.a Alexandra Pernsteiner-Kappl in ihrem Vortrag „Gesundheit für mich – die Initiative ‚Tut gut!‘ als Dach für meine Gesundheit.“

Mag. Andreas Lustik und Mag.a Alexandra Beroggio informierten seitens der NÖGKK. „Im Vorjahr gab es betreffend Gesundheitsförderung und Prävention 429 Veranstaltungen mit rund 28.400 Besucherinnen und Besuchern“, hielt Lustik Rückschau.

Rund 30 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher rauchen und beginnen damit meist schon im Jugendalter“, so Beroggio, und betonte: „Rauchen ist der wichtigste, vermeidbare Risikofaktor für die häufigsten Erkrankungen mit Todesfolge. Rauchen bedingt zum Beispiel 90% der Lungenkrebs-Erkrankungen und 85% der COPD-Erkrankungen.“ Im Gegenzug betonte sie die positiven Aspekte bei Rauchstopp: „Schon nach 20 Minuten sinkt der Blutdruck, nach 8 Stunden der Kohlenmonoxidspiegel im Blut und nach 24 Stunden verringert sich bereits das Herzinfarktrisiko.“

Alle unter einem Dach

Besonders interessant und informativ waren auch die Ausführung von wHR Mag. Filip Deimel über die NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA). Als Verantwortlicher für die NÖ Universitäts- und Landeskliniken sowie Landespflegeheime kommen in der LGA „77 Standorte mit rund 13.600 Betten, 26.850 hauptamtlichen und 1.700 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter ein Dach. Dazu sind umfassende gesetzliche Anpassungen notwendig“, so Deiml. „Der Start für den gemeinsamen Betrieb ist – nach einer Übergangsfrist – für Sommer 2020 geplant. In dieser Landesgesundheitsargentur wird es einen Beirat geben, in dem auch der Dachverband NÖ Selbsthilfe einen Sitz haben wird“, verriet Deimel.

EnergieReich durch Entspannung

Mag.a Sabine Schuster bot am Nachmittag zum Abschluss einen unterhaltsamen und kurzweiligen Blick auf das Thema „EnergieReich – Zeit zum durchatmen und Energie aufladen“. „Dopamin gilt als Glückshormon und lässt uns unsere Ziele erreichen. Dabei genügen oft schon kleine Entspannungsübungen, um den Körper wieder zu aktivieren“, so Schuster.

Zum Abschluss kam noch A.L.I. auf die Bühne, oder besser auf das Flip-Chart. „Atmen, Lächeln und Innehalten“, sind für Schuster wichtige Voraussetzungen für ein energiereiches Leben in Gesundheit. Für diese Information wie auch für alle anderen Vorträge bedankte sich Söllner im Namen aller TeilnehmerInnen am Ende nochmals. „Es war ein interessanter Tag mit vielen neuen Gedanken und viel Wissenswertem. Wir möchten Sie in den Selbsthilfegruppen auch weiterhin bestmöglich informieren und unterstützen.“


Die 2. Selbsthilfe-Fachexkursion wurde gefördert aus den Mitteln der Sozialversicherung und der NÖGKK 19370464

 

 

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Mit freundlicher Unterstützung

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